Einige wenige Pfennigmünzen haben einen hohen Wert unter Sammlern; beispielsweise die 50-Pfennigmünze mit dem Schriftzug „Bank deutscher Länder“ und dem Prägejahr 1950. Die Prägestätte Karlsruhe, Münzbuchstabe „G“, prägte im Jahr 1950 irrtümlich 30.000 Fünfzig-Pfennig-Stücke mit der Inschrift „Bank Deutscher Länder“ statt „Bundesrepublik Deutschland“. Erst durch eine nachträgliche Anordnung wurden diese Prägungen zur kursgültigen Münze erklärt, da zu diesem Zeitpunkt die Münzhoheit schon auf das Bundesfinanzministerium übergangen war. Der aus der Seltenheit resultierende hohe Sammlerwert führte sogar zu Fälschungen, mitunter durch Kombinationen einseitig abgeschliffener Hälften verschiedener Münzen. Gefragt sind auch die 1-Pfennig-Münzen mit dem Prägejahr 1948. Auf der Rückseite des von 1949 bis 2002 gültigen 50-Pfennig-Stückes ist als Eichenpflanzerin Gerda Johanna Werner abgebildet.
Ein weiteres seltenes Pfennigstück ist die Ausgabe 2 Pfennig der Prägestätte Hamburg (J) des Jahres Jahr 1969 aus Kupfer; diese Münze wird durch das verwendete Material mit einen Magneten nicht angezogen.
Mit der Abschaffung der Deutschen Mark und der Einführung des Euro ist auch der Pfennig kein gültiges Geldzeichen mehr.
Für „Pfennig“ wurde früher vorrangig das Kürzel »d« verwendet, wobei »d« für „denarius“ (Mehrzahl: „denarii“ – für „kleine römische Münze“) steht (vgl. Kürzel »d« für →Penny) und nicht automatisch Hundertstel bedeutet (das wäre: „Cent“, denn der Vorsatz „Dezi“ steht für: Zehntel). Das Pfennigzeichen wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet. Es war ein in der deutschen Kurrentschrift geschriebenes „d“ mit einem Schwung nach unten, wie nebenstehende Abbildung zeigt.
Das Pfennigzeichen wird folgendermaßen definiert und kodiert: