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Deutsche Bundesländerserie

Bis Juli 2008 haben vierzehn Länder Zwei-Euro-Gedenkmünzen (außer der Gedenkmünze anlässlich der Römischen Verträge) herausgegeben (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Österreich, San Marino, Slowenien, Spanien, Portugal, Monaco und Vatikanstadt), von denen Griechenland als erstes Land eine Münze dieses Typs herausgebracht hat. Vier Länder der Eurozone haben bis auf die Gedenkmünze anlässlich der Römischen Verträge noch keine solchen Münzen erscheinen lassen: Irland, Malta, die Niederlande und Zypern.

Der Sammlerwert dieser Münzen liegt normalerweise zwischen zweieinhalb und fünfundzwanzig Euro. Die Ausnahmen davon sind San Marino und Vatikanstadt, wo die früheren Münzen für dreißig bis vierzig Euro verkauft wurden, während die neueren aufgrund ihrer Rarität selten unter hundert Euro erwerbbar sind. Der Wert der ersten 2-Euro-Gedenkmünze Monacos übersteigt sogar schon das 200-fache Nominal.

Die Gestaltung von neuen Ausgaben wird im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgegeben.

Deutschland begann im Jahr 2006 mit der Gedenkmünzenserie „Die 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland“, die bis zum Jahr 2021 fortgesetzt wird. Das Jahr, in dem ein Bundesland seine Gedenkmünze veröffentlichen kann, hängt mit der Übernahme der Bundesratspräsidentschaft durch das Land zusammen. Die erste Münze von 2006 zeigt das Lübecker Holstentor, das Schleswig-Holstein symbolisiert. Auf der zweiten Münze 2007 ist das Schloss Schwerin dargestellt, das für Mecklenburg-Vorpommern steht, auf der dritten Münze von 2008 ist für das Bundesland Hamburg der Hamburger Michel abgebildet und auf der vierten Münze von 2009 für das Bundesland Saarland die Saarbrücker Ludwigskirche.

Siehe auch: Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland.

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